Kraftvoll schneidet Karl-Ernst Schmalz mit einem großen Messer ein kerniges Kastenbrot in der Mitte durch. Vorher hat sich der neutrale Sachverständige vom Deutschen Brotinstitut die Kruste, also die von außen sichtbare Hülle des Brotes genauer angeschaut. Da spielten Bräunungsgrad, Struktur und Elastizität eine wichtige Rolle. Dann pult er sich ein Stück aus der Krume, also dem Brotinneren und testet den Geschmack. Das waren nur einige der sechs Testkriterien kürzlich bei der Brotprüfung 2024 der Bäcker-Innung Westfalen-Süd. Die fand in einem geschützten Zelt auf dem Wochenmarkt am Roten Platz in Kreuztal statt.
Konkret schaute der seit 37 Jahren hauptamtliche Brotprüfer aus Bocholt bei den 75 Broten auf die Form, das Aussehen, Oberflächen- und Krusteneigenschaften, Lockerung und Krumenbild und schließlich Geruch und Geschmack. Eine speziell entwickelte Software unterstützte den Prüfer bei der Arbeit. Sie zeigt mögliche Ursachen von Qualitätsmängeln an, die dann in einem kleinen Gutachten mit Tipps zur Verbesserung an die Bäckerinnen und Bäcker weitergegeben werden. „So können die Betriebe direkt handeln und dementsprechend nachbessern oder gleichbleibend sehr gute Arbeit konstant beibehalten“, erklärte Obermeister Georg Sangermann. Außerdem hob er bei den Marktbesuchern in den Gesprächen noch einmal deutlich hervor, dass sich die hohe Qualität, der besondere Geschmack und die einzigartigen Rezepte der handwerklichen Bäckereien sich deutlich von der industriellen Herstellung abheben würden. Weiterhin seien die Backwaren der traditionellen Bäcker durch längere Teigruhezeiten oftmals auch besser verträglich“, so Sangermann. Von der guten Qualität der Siegerländer und Sauerländer Brotsorten durften sich die Kunden auf dem Roten Platz selbst überzeugen. Sie konnten die verschiedenen Brotsorten probieren und angeschnittene Brote kostenlos mit nach Hause nehmen.
Aktuell zählt die Bäcker-Innung Westfalen-Süd, zu der die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe gehören, 35 Innungsbetriebe, so Georg Sangermann. Zusammen mit seinen Vorstandskollegen stand er interessierten Marktbesuchern Rede und Antwort. Viele Besucher wollten an dem Stand der Bäcker-Innung ein Brot kaufen und wunderten sich, dass bei einer so großen Auswahl gar kein Verkauf stattfand. Umso erfreuter waren sie über die geschenkten Laibe.
Um 8 Uhr startete die Brotprüfung. 75 Brote sind bei der Brotprüfung abgegeben worden. Georg Sangermanns Einschätzung: „In diesem Jahr sind es mehr Brote als im Vorjahr. Was aber auch mit daran liegt, dass dieses Jahr anstelle von sechs, acht Brote abgegeben werden durften. Fast alle Bäcker unserer Innung machen bei der Brotprüfung mit. Es ist auch mal interessant zu wissen, dass die angeboten Brotwaren nicht nur bei den Kunden gut ankommen, sondern auch von einem professionellen Prüfer bewertet werden. Viele legen darauf noch einmal ein Augenmerk. Die Ergebnisse der Brotprüfung haben bei manchen Kunden einen Einfluss ihr Kaufverhalten.“
Auffallend ist, dass im Sauerland vielfach Kastenbrot angeboten wird, während die Siegerländer Bäcker eher „freigeschobene Brote“ backen, die sich durch ihre runde Form auszeichnen. Die Marktbesucher, die auf dem Kreuztaler Wochenmarkt mit den anwesenden Vorstandmitgliedern der Bäcker-Innung Westfalen-Süd ins Gespräch kamen, merkten bei Georg Sangermann, Simon Hellmann, Wilhelm Voßhagen, Nathalie Treude und Kathrin Maiworm, mit wie viel Leidenschaft sie ihren Beruf im Bäckerhandwerk nachgehen. Und wie wichtig auch die professionelle Beurteilung von einem der drei in Deutschland tätigen Brotprüfer ist. „Je öfter man sich mit der Qualität beschäftigt, desto besser werden ja auch die eigenen Backwaren. Und das bedeutet auf lange Sicht immer zufriedene Kundschaft“, erklärt Bäckermeister Simon Hellmann.
Auch Dieter Gebauer gesellte sich als stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kreuztal an den Stand der Brotprüfung. „Ich bin begeistert, wie viele Brotsorten es gibt und wie gut die Qualität bei uns in der Region ist. Wenn man so viel über Brot spricht, bekommt man ein ganz anderes Verhältnis zu diesem Produkt. Ich finde es gut, wenn sich die Bäckereien dieser Prüfung unterziehen und somit nochmal von einem Fachmann ein Urteil erhalten“, so Gebauer. Dieser Meinung schloss sich auch Harald Görnig an, der als Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd mit den Menschen auf dem Wochenmarkt ins Gespräch kam.

Als Brotprüfer spielt der neutrale Sachverständige vom Deutschen Brotinstitut, Karl-Ernst Schmalz
eine wichtig Rolle in der Beurteilung der zahlreichen eingereichten Brotsorten.

Rund, eckig, mit ganzen Körnern oder fein: Rund 75 Brotsorten wurden bei der diesjährigen Brotprüfung eingereicht.

Geschmack, Gefühl, ein Auge fürs schöne Brot und eine spezielle Software zur Auswertung der Ergebnisse machen die jährlichen Brotprüfungen zu einem wichtigen Bestandteil qualitativ hochwertiger Handwerkskunst im Backhandwerk.

Kamen beim Stand der Bäckerei-Innung ins Gespräch: Harald Görnig als Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, Kreuztals stellvertretender Bürgermeister Dieter Gebauer und Georg Sangermann als Obermeister der Bäcker-Innung Westfalen-Süd (v.l.).
Text und Foto(s): Kai Osthoff
Nach einer längeren Sitzungspause aufgrund der Corona-Pandemie, fand kürzlich in den Räumlichkeiten des Fliesen- und Baustoffhandels BAUKING Südwestfalen in Geisweid wieder eine Fachgruppensitzung der Bezirksfachgruppe Fliesen Südwestfalen statt. Der Fachgruppe gehören die Fliesenlegerbetriebe in den Kreisen Siegen-Wittgenstein, Olpe, Hochsauerlandkreis und dem Märkischen Kreis an. Der Vorsitzende, Fliesenlegermeister Michael Bär aus Siegen, begrüßte neben den Teilnehmern auch Matthias Rink als Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd.
In der Sitzung ging es unter anderem um die Zukunft der Fliesenbranche. „Wo geht unsere Branche eigentlich hin?“, stellte der Fliesenlegermeister die Frage in die Runde. Begeistert erzählte er, dass die Meisterschulen gut besucht seien. Die bestandenen Meisterprüfungen von 2012 bis 2022 seien gestiegen. 2013 waren es 92 bestandene Prüfungen im Handwerk der Fliesen-, Platten- und Mosaikleger. Mit 191 bestandenen Meisterprüfungen im Jahr 2022 sei eine deutliche Steigerung zu erkennen. „Ich kann bestätigen, dass die Meisterschulen voll sind“, ergänzte auch Ralph Werthebach, Fliesenlegermeister aus Netphen und stellvertretender Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd. Er ging im weiteren Verlauf noch auf das Thema Fachkräftemangel, bzw. Fachkräftegewinnung ein. „Wir müssen wieder mehr ausbilden um neue, gute Mitarbeiter zu gewinnen. Unser Beruf ist so vielfältig und spannend. Und das müssen wir den jungen Menschen draußen in der Öffentlichkeit näherbringen“, so Werthebach und Bär.
Zudem hielt Ralph Werthebach einen Vortrag unter der Überschrift „Bauen im Bestand und die neue Gefahrenstoffverordnung“. Dabei ging es zum größten Teil um die Neufassung der TSRG 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) und das Thema Asbest. Auf gebundene asbesthaltige Stoffe in Gebäuden würden Handwerker beispielsweise bei Dacheindeckungen, Fassadenverkleidungen, Wasser- und Abwasserrohren, Lüftungskanälen, Fensterbänken, Fußbodenbelägen und bestimmten Anstrichen stoßen können. Besonders in Gebäuden, die seit den 1960er Jahren bis Anfang der 1990er Jahre entstanden seien, müsse mit Vorsicht gearbeitet werden. „Speziell Gebäude vor 1993, denn in diesem Jahr gab es das Herstellungs- und Verwendungsverbot von Asbest und asbesthaltigen Produkten“, so Ralph Werthebach. Er zeigte in seinem Vortrag einige Beispiele aus dem unmittelbaren Berufsalltag auf. So sei es ratsam, dass Handwerker bei Bauten, die vor 1993 errichtet wurden, ihre Kunden vor Ausführungsbeginn darauf hinweisen, dass diese eine Untersuchung einer Materialprobe veranlassen müssen. Oberstes Ziel sei es dabei, die Kunden selbst sowie auch die Mitarbeiter der Betriebe vor möglichen gesundheitsgefährdenden asbesthaltigen Stoffen zu schützen, die in der Bausubstanz vorhanden sein und bei den Sanierungsarbeiten freigesetzt werden könnten.

Ralph Werthebach, stellvertretender Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger, referierte über die Änderungen der TRGS 519 und das Thema Asbestsanierung.
Zu ihrer Mitgliederversammlung trafen sich die Vertreter der Elektro-Innung Wittgenstein kürzlich im Brauhaus Edertal in Bad Berleburg Beddelhausen. Nach der Begrüßung durch den Obermeister Reiner Herling, gab dieser das Wort an den Hauptgeschäftsführer Harald Görnig ab. Der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd informierte über Neuigkeiten der Kreishandwerkerschaft. So liefen zum Beispiel die Bauarbeiten zum neuen Bürogebäude in Kreuztal sehr gut. Auf der Deckenplatte über dem Keller entstehe schon die nächste Etage. Wenn alles im Zeitplan bleibe, sei ein Umzug für Juni/Juli 2025 geplant. Die Vorteile des neuen Standorts der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd sehe er darin, dass er für alle Innungsbetriebe sehr zentral liege und gut zu erreichen sei. Vor allem könnten Besucher dort künftig problemlos parken. Anders als im aktuellen Standort am Löhrtor in Siegen, so der Hauptgeschäftsführer.
Westnetz informiert über Neues
Um über neueste Vorschriften und Änderungen der Netzbetreiber zu informieren, hatte die Elektro-Innung Wittgenstein mit Janick Vitt von Westnetz einen Referenten eingeladen, der die Innungsmitglieder unter anderem zum Thema „Steuerbare Verbrauchseinrichtungen“ und „Intelligente Messsysteme“ informierte. Hierbei konnten sich die Anwesenden auf die Expertise des Fachmannes verlassen, der bereits seit zehn Jahren bei Westnetz arbeitet und seit drei Jahren im Bereich der Installateurbetreuung tätig ist. Mit den beiden vorgestellten Vorhaben des Energieversorgers, soll vor allem erreicht werden, das Energienetz auch bei den stetig wachsenden Anforderungen zukunftssicher und stabil halten zu können. Da es immer mehr Ausbau und Bedarf an Systemen wie PV-Anlagen oder Wallboxen gebe, sich aber der Netzausbau nicht so schnell anpassen könne, soll es mit den Intelligenten Messsystemen beispielsweise möglich sein, auch bei Kunden den Strom zu dimmen und somit eine Netzüberlastung zu vermeiden. „Es kommt auf unsere Kunden noch einiges zu. Sowohl bei Ihnen als Installateure, genauso auch bei uns, die die Zähler tauschen müssen“, erklärte Janick Vitt.
30 Jahre Ehrenamt wurden geehrt
Höhepunkt der Mitgliederversammlung waren zwei besondere Ehrungen. Fritz Hoffmann und Dieter Penzin wurden für ihre ehrenamtliche Tätigkeit für das Elektrohandwerk ausgezeichnet. Fritz Hoffmann hat 30 Jahre als Obermeister die Elektro-Innung Wittgenstein vertreten. Seit 1981 wirkte er unermüdlich für sich und seine Kollegen im Handwerk. Die Ehrung führte Jürgen Haßler als ehemaliger Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und gleichzeitig langjähriger Wegbegleiter von Fritz Hoffmann durch. Für seine Laudatio hatte Haßler keinesfalls eine KI-Funktion genutzt, um irgendwas über Fritz Hoffmann zu erfahren, sondern stattdessen viel in dessen familiärem Umfeld recherchiert. Jürgen Haßler, der im August 1976 seine Ausbildung bei der Kreishandwerkerschaft begonnen hatte, erklärte, dass Fritz Hoffmans berufliche Karriere im Handwerk schon deutlich früher, nämlich im Jahr 1957 nach der Schule mit gerade mal 14 Jahren begann. Damals noch in der Industrie, beim Allenbacher Hammerwerk, ging die berufliche Reise dann als Elektriker bei der Firma Klose und Kaupert in Erndtebrück weiter. „Der Neujahrstag 1973 war dann ein besonderer Tag für dich in Birkelbach, denn da ging es am Heidorn mit der Selbstständigkeit los - wie viele erfolgreiche Gründerväter auch - zunächst mit einer Werkstatt in der Garage. Der Berufsstand und die Ausbildung junger Menschen lagen dir sehr am Herzen. 1993 im November wurdest du zum Obermeister der Elektro-Innung Wittgenstein gewählt (Amtsübernahme von Fritz Irle aus Arfeld) und hast das Amt fast auf den Tag genau 30 Jahre mit Herzblut und Engagement wahrgenommen“, erklärte Jürgen Haßler. Dabei wurde der ehemalige KH-Geschäftsführer auch sehr persönlich: „Ich möchte mich herzlich bei dir bedanken, dass du mir in unserer langen gemeinsamen Zeit bei der Kreishandwerkerschaft das Vertrauen geschenkt und mich gefördert und unterstützt hast. Ich konnte mich immer auf dich verlassen. Du bist ein Mann der klaren Worte - das habe ich immer an dir sehr geschätzt.“
Die Ehrung führte Haßler zusammen mit dem Vize-Präsident der Handwerkskammer Südwestfalen Reiner Gerhard und dem Ehrenkreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd Elmar Moll durch. Die langjährigen Wegbegleiter von Fritz Hoffmann hatten gerne die kleine Reise nach Wittgenstein auf sich genommen. Neben Fritz Hoffmann wurde auch Dieter Penzin geehrt, der ebenfalls 30 Jahre lang als stellvertretender Obermeister für die Elektro-Innung tätig war.
Gesellen vorgestellt
Vor einem gemeinsamen Abendessen wurden noch die beiden Gesell*innen Josephine Kuli und Kevin Florin vorgestellt. Beide haben im Januar 2024 erfolgreich ihre Prüfungen bestanden und möchten auch weiterhin in dem spannenden Beruf arbeiten. Die 20-jährige Josephine Kuli erzählte noch von einem ganz besonderen Vorhaben. Sie wird zweieinhalb Wochen auf die Walz nach Tansania gehen und dort am Aufbau einer Geburtshilfestation helfen.

Jürgen Haßler, ehemaliger Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, überreicht Fritz Hoffmann für sein langjähriges Engagement die Ehrenmedaille sowie die Urkunde des Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen. Auch Dieter Penzin wurde mit der Ehrenmedaille und der Urkunde des Fachverbandes ausgezeichnet.
Reges Interesse bei den Innungsbetrieben
Siegen/Olpe. Innungsmitglieder verschiedener Gewerke waren der Einladung der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd ins Haus der Siegerländer Wirtschaft gefolgt: Auf dem Programm stand ein Vortrag zum Thema „Baukonfliktmanagement – Vermeidung privater Bauprozesse“ von Dr. iur. Mark Seibel. Der Vizepräsident des Siegener Landgerichts und Vorsitzender der 5. Zivilkammer, die sich mit baurechtlichen Angelegenheiten befasst, war bereits zum 5. Mal engagiert worden, um die Mitgliedsbetriebe über aktuelle Thematiken im Baurecht zu informieren.
Harald Görnig, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd begrüßte den Experten und die interessierten Mitglieder verschiedener Innungen. Vor Ort war auch der stellvertretende Obermeister der Bauinnung Westfalen-Süd, Ralph Werthebach, der ebenfalls ein paar Worte an die Anwesenden richtete und sich sichtlich auf den Vortrag freute. Auch Referent Dr. iur. Mark Seibel freute sich, seinen insgesamt 953. Vortrag wieder einmal bei der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd zu halten. Immerhin begeistere ihn am Baurecht insbesondere die Interdisziplinarität, durch die er auch immer wieder auf die Expertise von Sachverständigen aus dem Handwerk angewiesen sei.
Mediation, Schlichtung und Schiedsgericht
Dr. iur Mark Seibel referierte gekonnt locker und mit einer Prise Humor. Er verstand es, in seinem kurzweiligen Vortrag, wichtigen Aspekte von privaten Bauprozessen zu beleuchten, Alternativen dazu zu erläutern und verständlich zu erklären. Dabei blieb jederzeit Raum für Fragen der Betriebe. Was ist der Unterschied zwischen Mediation, Schlichtung und Schiedsgericht? Wann macht was Sinn? Worauf ist dabei zu achten? Das waren nur einige der Fragen, die an diesem Abend beantwortet wurden. Außerdem brachten die Betriebe ihre eigenen Erfahrungen mit ein, über die mit dem Experten und dem Plenum diskutiert werden konnte. Dr. iur. Mark Seibel machte anhand von einigen Fallbeispielen anschaulich deutlich, wann eine Alternative zur Vermeidung privater Bauprozesse mit dem Bauherrn durchaus für alle Parteien sinnvoll sein kann und warum. Insgesamt lieferte der rund 1,5-stündige Vortrag neue Denkanstöße und Aufklärung über verschiedene Möglichkeiten, Baukonflikte auch außergerichtlich zur Zufriedenheit aller Beteiligten lösen zu können. Auch für das leibliche Wohl war während des Vortrags gesorgt.
Neuer Justiziar bei der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd
Organisiert wurde die Veranstaltung von Yvonne Schütze, Rechtsfachwirtin bei der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd, die sich ganz herzlich bei Dr. iur. Mark Seibel für den gelungenen Vortrag bedankte. Neu im Team der Kreishandwerkerschaft Westfalen-Süd ist Axel Ziegler. Als neuer Justiziar wird er in die Fußstapfen von Jürgen Schneider treten, der in den wohlverdienten Ruhestand geht. Axel Ziegler nutzte die Gelegenheit, sich bei den anwesenden Betrieben vorzustellen und ermutigte die Mitglieder, sich bei Fragen und Konflikten jederzeit zu melden.
Mitglieder aus verschiedenen Innungen nahmen am Vortrag im Haus der Siegerländer Wirtschaft teil.